
Erfahrung schon seit 1987
Die
Schmerzklinik ist
nach § 40 SGB V von allen
gesetzlichen Krankenkassen als
Rehabilitationseinrichtung anerkannt (von den Privatkassen als
gemischte Krankenanstalt) und auch beihilfefähig.
KNOCHENSCHMERZ
Die Kn
ochen bestehen im Wesentlichen aus drei
Schichten:
- Kn
ochenhaut
(Per
iost) - diese umhüllt den Kn
ochen und enthält reichlich Gefäße und
Nerven.
- Knochensubstanz
- bestehend aus einer äußeren, kompakten Knoc
henmasse. Weiter innen befinden sich kleine Kn
ochenbälkchen, die ein schwammartiges
Füllmaterial bilden und den Kn
ochen sehr festigen.
- Kn
ochenmark
- dieses befindet sich in den Hohlräumen der größeren Kn
ochen (Röhrenkn
ochen,
Rippen,
Brustbein,
Schulterblättern, Schädeldachknochen,
Hand - und
Fuß
wurzelknochen). Man unterscheidet das Fettmark, dessen Anteil mit
zunehmendem Alter ansteigt und das rote
Knochenmark, in
diesem findet die Blutneubildung statt (außer Lymphozyten): rote Blutkörperchen
(Erythrozyten) zum Sauerstofftransport, Blutplättchen (Thrombozyten) für die
Blutgerinnung und weiße Blutkörperchen (Leukozyten) für das Immunsystem.
Mögliche Ursachen für einen
Knochenschmerz (Ostealg
ie):
- Brüche infolge einer äußeren Gewalteinwirkung sind die häufigste Ursache für
einen Knochenschmerz.
Dieser Sch
merz ist in der Regel aber vorübergehend und
kann mit
Analgetika
(=
Schmerzmittel) beherrscht werden.
Relativ selten entsteht daraus ein chronischer Schmerz, der Anlaß geben könnte,
einen
Schmerztherapeut
en aufzusuchen.
-
Osteoporose
- Der Mineralgehalt der Kn
ochen nimmt bis zum 40. Lebensjahr zu,
bis eine individuelle maximale Kn
ochenmasse erreicht ist. Im weiteren
Lebensverlauf werden dann etwa 0,5 bis 1,5% jährlich wieder abgebaut. Störungen,
die diesen natürlichen Kn
ochenabbau steigern, führen zur
Entwicklung einer
Osteoporose mit der
Gefahr von Kn
ochenbrüchen, meist in Form von sog.
Spontanfrakturen (=
Brüche ohne äußere Ursache).
Diese Krankheit kann sich aufgrund einer endokrinen
(= hormonellen)
Störung (Hyperthyreose
(=
Überfunktion der Schilddrüse),
Morbus Cushing (= Krankheitsbild durch ein Überangebot von
Glucocorticoiden),
Hyperparathyreoidismus
(= Überfunktion der Nebenschilddrüse), Hypogonadismus
(= Unterfunktion der Keimdrüsen)) entwickeln.
Hormonale Faktoren sind an der postmenopausalen
(= Übergangsphase von der
weiblichen Geschlechtsreife zum Alter)
und senilen (=
altersbedingten) Form beteiligt.
Die lokale Variante kommt bei der
Sudeck Dystrophie vor, wahrscheinlich bedingt durch lokale
Stoffwechselstörungen (Debrunner 1988). Ein Knochenschmerz
tritt bei der
Osteoporose hauptsächlich im Bereich der
Wirbelsäule auf, in
der Regel weniger segmental begrenzt, sondern über größere Abschnitte.
Zu ausführlichen Informationen über diese Erkrankung einschließlich der
speziellen
Schmerztherapie
gelangen Sie
hier
(einfach anklicken).
- Sehr häufig gehen
Tumorerkrankungen,
insbesondere Metastasen
(= abgesiedelte Geschwulste)
mit einem Knochenschmerz einher.
Ein tumorbedingter
Knochenschmerz kann durch das Tumorwachstum entstehen, oder aber auch infolge der Thera
pie (z.B. Bestrahlung). Nicht selten
kommt dann noch eine Infektion
( = Eindringen von Mikroorganismen wie z.B. Bakterien oder
Viren) hinzu, als Folge der
geschwächten Immunabwehr. Obwohl wirksame Methoden der Schmerztherapie bekannt
und zumindest in den Industrieländern verfügbar sind, werden leider viele
Patienten mit einem
Tumorleiden aus
Unkenntnis, Furcht vor Suchtentstehung und restriktiver Gesetzgebung nicht
ausreichend analgetisch therapiert.
Bei richtiger Anwendung Möglichkeiten im Rahmen der speziellen
Schmerztherapie
beträgt die Erfolgsquote auch bei einem
tumor
bedingten
Knochenschmerz
90% (Strumpf 1993).
Hier gelangen Sie zu einer Datei,
in der die
Tumorschmerztherapie
ausführlich dargestellt wird.
Knochenschmerz bei entzündlichen Erkrankungen: -
Die wichtigste Waffe der
speziellen Schmerztherapie ist die therapeutische Lokalanästhesie, also die
Behandlung mit einem (lang wirkenden) örtliche Betäubungsmittel in Form von
Infiltrationen und Nervenblockaden. Sind die Schmerzen auf eine Entzündung
zurückzuführen, wie bei den folgenden Erkrankungen, so ist diese Behandlung nicht nur
symptomatisch (= also nicht nur auf das Krankheitszeichen "Schmerz")
ausgerichtet, sondern auch kurativ (= heilend), da diese Therapie
im behandelten Bereich neben der Schmerzunterdrückung auch zu einer enormen
Durchblutungssteigerung führt und unter einer guten Durchblutung heilen
entzündliche Prozesse sicher ab, eine uralte medizinische Weisheit. Wird die
Entzündung durch Erreger (z.B. Bakterien) verursacht, so führt die gesteigerte
Durchblutung dazu, daß die verabreichten Antibiotika nunmehr bei den Erregern
auch "ankommen" und diese vernichten können.
Daß
Lokalanästhetika
(=
örtliche Betäubungsmittel)
auch entzündungshemmend wirken, ist zwischenzeitlich wissenschaftlich erwiesen.
Wenn Sie mehr darüber erfahren wollen, so klicken Sie
hier.
-
Knochenhautentzündung (Periostitis,
Osteoperiostitis)
- Ein Knochenschmerz bzw. eine Knochener
krankung in Form einer aseptischen
(= keimfreien,
ohne Beteiligung von Erregern)
Knochenhaut
entzündung kann
durch Schlag, Stoß oder mechanische Reibung entstehen, häufig im Rahmen von
sportlichen Aktivitäten. Häufige Lokalisationen:
Schienbein,
Ellenbogen,
aber auch
Schambein.
Diese Form einer
Knochenerkran
kung ist meist harmlos und
klingt nach kühlen Umschlägen und Einreibung mit entzündungshemmenden Salben
bald wieder ab, ebenso der damit verbundene
Schmerz.
Keinesfalls harmlos sind
Schmerzen bei einer
Knochenhautentzündungen
infolge einer Infektion
(= Eindringen von Krankhe itserregern wie Bakterien oder Viren), entweder hämatogen
(= durch Absiedelung aus dem Blut), iatrogen (=
durch ärztlichen Eingriff verursacht, z. B. Operationen)
oder nach einem Trauma
(= Verletzung).
Hinzu kommt das Problem, daß bei einer
Knochenhaut
entzündung
meist auch das
Knochengewebe (Ostitis)
und das
Knochenmark (Osteomyelitis)
beteiligt sind.
-
Knochenentzündung (Ostitis,
Osteitis)
- Mit dem Begriff "Knochenentzündung"
ist die En
tzündung der Knochen masse gemeint,
und nicht etwa die
Knochenmarkentzündung oder die
Knochenhautentzündung. Ein Knochen besteht aus einer äußeren, kompakten
Knochen
masse. Weiter innen befinden sich kleine Knochen
bälkchen, die ein schwammartiges Füllmaterial bilden und den Knochen sehr
festigen. Da ein Knochen sehr gering durchblutet ist, erfolgt eine Infektion
(=
Eindringen von Krankhei
tserregern wie
Bakterien oder Viren) nicht
hämatogen (= durch Absiedelung aus dem Blut)
wie hauptsächlich bei der
Knochenmarksentzündung,
sondern iatrogen (= durch ärztlichen Eingriff verursacht, z. B. Operationen)
oder nach einem Trauma
(= Verletzung).
Die Gefahr ist allerdings groß, daß eine Knochen
en tzündung im weiteren Verlauf auch
auch die
Knochenhaut (Periostitis)
und das Knochen
mark (Osteomyelitis)
übergreift, bedingt durch die räumliche Nähe.
Bei Beteiligung des
Knochenmarks
kann es bei dieser Erkrankung darüber hinaus zu einer schweren Beeinträchtigung
des Allgemeinbefindens (bis hin zu einer Sepsis
(= Blutvergiftung)) kommen.
-
Knochenmarkentzündung (Osteomyelitis)
- Das
Knochenmark
befindet sich in den Hohlräumen der größeren Knochen (Röhren knochen,
Rippen,
Brustbein,
Schulter
blättern, Schädeldachknochen,
Hand - und
Fuß
wurzelknochen). Man unterscheidet das Fettmark, dessen Anteil mit
zunehmendem Alter ansteigt und das rote Knochen mark, in diesem
findet die Blutneubildung statt (außer Lymphozyten). Bei einer
Knochenmarkentzündung
ist meist auch das
Knochengewebe (Ostitis
bzw.
Osteitis) und
die Knochen
haut (Periostitis)
beteiligt.
Die
Knochenmarksentzündung
entsteht durch hämatogene
(= auf dem Blutwege), seltener
lymphogene (=
über die Lymphe) oder durch
direkte (z.B. bei Verletzung) Keimeinschleppung (meist Staphylococcus aureus).
Knochenmarkentzündungen
können auch auf benachbarte
Gelenk
e übergreifen.
Bei sklerosierenden
(= krankhafte Verhärtung von Geweben) Knochenmarksentzündungen
kommt es zu einer einer tumorartigen, derben Verdickung von
Periost
(=
Knochenhaut) und Knochen.
Die akute
Osteomyelitis
geht mit folgenden Krankheitszeichen einher:
----a) schwere Beeinträchtigung des Allgemeinbefindens (oft Sepsis
(= Blutvergiftung)),
----b) örtlicher Knochenschmerz,
----c) Schwellung (Beteiligung der
Weichteile))
und
----a) Durchbruch (mit Fisteleiterung
(= Eiterausfluß durch einen Kanal)).
Weitere Informationen,
vor allem über hilfreiche Therapien erhalten Sie, wenn Sie die jeweiligen Themen
anklicken.
Die Methoden der modernen
Schmerztherapie
bieten auch optimale Voraussetzungen für eine
Anschlußheilbehandlung
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bzw.
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Mehr darüber erfahren Sie hier:
http://www.anschlussheilbehandlung.co.uk
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Wußten Sie schon,
daß laut Bundesregierung alle gesetzlich krankenversicherte Personen einen Rechtsanspruch auf eine
Rehabilitation haben und sich ihre Rehabilitationseinrichtung sogar selbst
aussuchen können - Lesen Sie dazu die Ausführungen des Bundesministeriums für
Gesundheit:
http://www.die-gesundheitsreform.de/gesundheitssystem/themen_az/infoblaetter/rehabilitation/index.html?param=st
(einfach anklicken)a

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